Musik ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Oft bekommen wir gar nicht mehr mit, dass wir beschallt werden. Musik kann jedoch auch Luxus sein.
Musik ist Luxus? Nein, nicht weil CDs so teuer sind. Sondern weil es kaum etwas Schöneres gibt, als sich abends mit einem guten Buch und schöner Musik einzukuscheln.

„Lieben Sie Musik?“ – Es wird wohl kaum jemanden geben, der diese Frage verneint. Wir alle haben unseren ganz persönlichen Musikgeschmack. Die einen mögen es klassisch, die anderen rockig. Musik begleitet uns überall hin. Selbstgewählt im MP3-Player oder im Kaufhaus, das Radio am Arbeitsplatz oder die Fahrstuhlmusik – sie ist immer da.

Sehr oft bemerken wir schon gar nicht mehr, dass wir mit Musik beschallt werden. Das machen sich Kaufhäuser und Supermärkte zu Nutze, indem sie so genannte „Easy Listening“-Musik laufen lassen. Das ist Musik, die fast jeder kennt und mitsummen kann. Dieses Mitsummen entspannt und erhöht so die Bereitschaft, den Einkaufskorb zu füllen.

Besonders interessant ist es, sich einmal anzuschauen, wie Musik in unsere Häuser kommt. Vor der Erfindung des Grammophons im Jahre 1887 durch Emil Berliner war Musik nicht speicherbar. Wer sie hören wollte, musste ins Konzert oder die Oper gehen. Die Weiterentwicklung des Grammophons zum Plattenspieler machte auch die Herstellung der Schallplatten preisgünstiger und Musik für Zuhause somit erschwinglicher. Danach folgten Magnettonbänder, die ebenfalls erst mit ziemlich sperrigen Apparaten genutzt werden konnten. Mit dem Kassettenrekorder wurde dies jedoch viel einfacher und es war möglich, Musik aus dem Radio aufzunehmen oder Kassetten zu überspielen. Die Speicherung von Musik ging in die Hände der Hörer über. Dies setzte sich mit der CD und später der CD-Rom fort. Eine wesentlich bessere Klangqualität, kaum Abnutzung wie bei Schallplatten oder Kassetten – das machte die CD zum Verkaufsschlager. Heute wird sie jedoch mehr und mehr durch Downloads von MP3-Dateien aus dem Internet abgelöst. Nicht zuletzt durch Tauschbörsen hat sich dieses Modell weitgehend durchgesetzt.

Warum aber ist Musik Luxus? Wir verbinden Luxus mit teuren Statussymbolen oder teuren Sportarten. Der Golfsport oder der Reitsport sind hier sicher gute Beispiele. Für den einen ist Musik dementsprechend etwas, was er selbst machen kann, für den anderen ist der vollkommene Genuss eine Oper. Und so, wie es beispielsweise günstige und teure Kartonagen gibt, gibt es auch in der Musik günstige und teure Varianten. Eines hat Musik jedoch immer: einen positiven Einfluss auf den Hörer.

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